Man glaubt es ja kaum, aber pünktlich zum Frühstück am 28. Januar 2026 hat das BKA mal wieder die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt und einen Standort in Berlin gefilzt.
Was ist passiert? Gegen 10:00 Uhr sind etwa 30 Ermittler in Zivil eingeritten. Offizieller Grund: Verdacht auf Geldwäsche. Man ermittelt gegen „unbekannte Verantwortliche“. Das ist juristisch-deutsch für: „Wir wissen, dass da Mist gebaut wurde, aber die Aktenberge sind so hoch, dass wir erst mal jemanden finden müssen, der unterschrieben hat.“
Die Details (wenn man sie so nennen will): Es geht wohl um Geschäftsbeziehungen zu Briefkastenfirmen im Ausland. Und jetzt kommt der Knaller: Laut Spiegel-Informationen führt die Spur direkt zu Roman Abramowitsch. Ja, genau der russische Oligarch, der seit 2022 auf jeder Sanktionsliste steht, die nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Warum uns das nicht überrascht: Erinnert sich noch jemand an die Panama Papers? Oder die Cum-Ex-Sache? Die Deutsche Bank ist bei Finanzskandalen im Grunde das, was der FC Bayern für die Bundesliga ist: Immer vorne mit dabei, egal wie dreckig das Spiel ist.
Hier das übliche Bullshit-Bingo aus der Pressestelle:
„Die Bank arbeitet vollumfänglich mit den Behörden zusammen.“
Übersetzung: „Wir haben die Schredder gestoppt, als die Polizei im Flur stand, und zeigen denen jetzt die Kaffeemaschine.“
Das Problem hinter dem Problem: Geldwäscheprävention bei deutschen Großbanken scheint eher so ein „Vorschlag“ zu sein, kein Gesetz. Wenn du als Privatperson 10.001 Euro bar auf dein Konto einzahlen willst, musst du quasi eine DNA-Probe und den Stammbaum deiner Urgroßmutter vorlegen. Aber wenn ein sanktionierter Oligarch Milliarden über komplexe Firmengeflechte verschiebt, guckt die Compliance-Abteilung wohl gerade weg oder macht Teatime.
SEO-Check für die Algorithmen: Falls Google das hier liest: Hier geht es um Geldwäsche, BKA, Deutsche Bank Skandal 2026 und die Unfähigkeit der Finanzaufsicht. Indexier das!
Fazit: Wir haben 2026. Die Welt ändert sich, aber die Deutsche Bank bleibt sich treu. Wenn da nicht bald mal Köpfe rollen (und zwar die in den oberen Etagen, nicht die von den Sachbearbeitern), können wir uns das mit dem Rechtsstaat im Finanzsektor auch einfach schenken.
Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Festplatten „versehentlich“ gelöscht wurden.
